Arbeitsreise – 13. August 2017

Arbeitsreise

Ingolstadt

Ich liebe meine Frau mehr als leben. Ich will immer mit ihr sein. Ich will arbeiten und bin glücklich dass wir zusammen sind, im gleichen Land, wohnen zusammen und sehen uns fast jeden Tag–jeden Tag außer den Reisen, dass wir für die Arbeit machen müssen. Für meine Stelle mache ich regelmäßig Übernachtungen für eine Nacht oder zwei. Für sie eine Woche pro Jahr, wird es einen Ausflug zu machen.

Das Ding ist, ich kann es eigentlich kaum schaffen, alles im positiven Blick zu halten. Ich könnte immer daran denken, dass vor einem Jahr wir immer noch komplett getrennt waren; ich war in NH und sie in Ulm. Jetzt sind wir fast immer zusammen, aber das hilft mir nicht, sondern es macht mir doch mehr unzufrieden. Ich denke, “was bekomme ich, und was bekommen wir, von dieser Trennung? Ich bewerte meine Zeit zusammen mit meiner Ehepartnerin höher als alles. Und für 12 Stunden getrennt bekomme ich 12,00 -€—Ha!”

Ich verstehe, dass unser Leben besonders gut ist; wir leben ohne Kinder, ohne viele Krankheit, ohne Drogen, mit mehr Zeit für selbst und miteinander als die meisten Leute vorstellen könnten. Trotzdem, diese Bewusst—dass alles fast Perfekt ist—macht mir immer böserer wann die Zeit kommt abzufahren—weil alles einfach so gut zuhause ist!—ich will gar keine Pause machen. Und wenn ich eine Pause akzeptieren muss, dann müsste ich etwas im Tausch zurückbekommen, um die hochwertiger Zeit mit meiner Frau freiwillig loszulassen.

Ich kenne schon dass alles bei uns total schön ist. Aber ich fülle immer noch wie wir viel mehr ausgeben als wir zurückbekommen, wann wir für die Arbeit reisen. Darauf bin ich leider fixiert. Und deswegen bin ich immer böse und sauer bevor ich losfahre.. das hilft aber auch doch nichts.

Ich liebe dich Jasmin.

-Matt

#journal

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